Kiebitzwerftbesuch in Havelberg

Am Donnerstag, den 3.7.2014, waren wir im Rahmen unseres Schulprojektes „Wasser“ in Havelberg in der Werft der Familie Lewerken.

Herr Florian Lewerken hat uns durch die Werft geführt.

Zuerst waren wir draußen an der Slippanlage, wo uns Herr Lewerken erklärt hat, wie solche Anlage funktioniert und wofür sie genutzt wird.

Von dort aus führte er uns in die Büros, wo neue Schiffe am Computer geplant und virtuell vorgebaut werden. Farben und Formen werden ausgewählt und zur Vorlage bei dem Kunden vorbereitet.

Modelle bereits gebauter oder geplanter Schiffe auf einem Seitenregal beeindruckten uns.

Im Druckerraum wurden die Pläne auf ein Blatt in 3D gezeichnet.

Dann waren wir in einem Raum, wo ein Mitarbeiter sich die Modelle genau am PC in 3D von allen Seiten angesehen hat.

Von dort aus ging es in den Lagerraum. Dort werden die benötigten Materialien angenommen, sortiert und aufbewahrt.

Später sahen wir uns im Maschinenraum um, wo geschliffen und gesägt wurde.

Anschließend waren wir in dem Fabrikteil, wo geschweißt und gebaut wurde.

Das längste Schiff, welches hier gebaut wurde, war 70 Meter lang und 35 Meter hoch. Der Schornstein konnte erst auf dem Weg nach Hamburg aufgebaut werden, weil das Schiff sonst nicht durch die Brücke gepasst hätte. In der Halle haben wir gesehen, dass gerade ein Wasser-Polizeiboot gebaut wurde. Es war noch ein fertiges Angelboot mit Motor auf einen Anhänger  in der Halle und ein älteres Potsdamer Führungsschiff wurde gerade repariert.

Als wir wieder draußen waren, haben wir Herrn Lewerken noch ein paar Fragen gestellt.

Die Werft wurde im 9. Jahrhundert erbaut.

Vor 15 Jahren hat Andreas Lewerken die Werft übernommen, weil die Werft sonst geschlossen worden wäre.

Das Hochwasser 2013 brachte die Firma in Bedrängnis, weil fast eine Werkhalle überspült worden wäre.

Die Firma hat in dem besichtigten Betriebsteil ca. 40 Mitarbeiter, insgesamt mit Möbelfabrik und Hotel „Kiebitzberg“ mehr als 100. Es werden auch Lehrlinge ausgebildet, die dann in die Firma übernommen werden.

Es war ein sehr interessanter Teil unserer Exkursion. Wir haben viel über die Werft erfahren. Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Lewerken und seinen Mitarbeitern.

 

Die Kinder der Klasse 4 der Elbtalgrundschule Bad Wilsnack mit Klassenlehrerin C. Prehn, Religionslehrerin K. Eckert, Fr. Schmidt und Fr. Schulz als begleitende Muttis sowie Herrn Kalke

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Veröffentlichung

Do, 03. Juli 2014

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