Einheitsbuddeln
Wo einst Grenzen trennten, wachsen jetzt Flatterulmen
Am 12. November 2025 beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler unserer 6. Klasse an einem ganz besonderen Projekt mit anderen Biosphärenschulen: dem „Einheitsbuddeln“ im ehemaligen Grenzgebiet in der Nähe von Lanz. Passend zum Gedenktag des Mauerfalls am 9. November 1989 setzten die Kinder gemeinsam ein lebendiges Zeichen für die Natur. In kleinen Teams pflanzten die Kinder 120 Flatterulmen. Mit Spaten, Eimern und viel Begeisterung machten sich die Gruppen an die Arbeit. Unter der fachkundigen Anleitung von dem Förster Herrn Hennig und der Naturwacht lernten die Kinder, wie wichtig Bäume für unser Klima, unsere Landschaft und die Tierwelt sind. Gruppenweise durften sie selbstständig arbeiten: Sie setzten die jungen Bäumchen vorsichtig ein, traten die Erde fest und gossen die Ulmen im Anschluss. Begleitet wurde die Pflanzaktion von Gesprächen mit der Zeitzeugin Marion Schlegel über die Bedeutung des 9. November 1989 – den Tag, an dem die Berliner Mauer fiel und Deutschland wieder zusammenwuchs. Sie berichtete aus ihrer Kindheit über das tägliche Leben in diesem Grenzgebiet. Der 9. November 1989, der Tag des Mauerfalls, steht für das Ende der Trennung und den Beginn der Einheit – und genau an diesem Ort, wo früher eine Grenze trennte, wachsen nun gemeinsam gepflanzte Flatterulmen.
A. Amon Amonsen
Bild zur Meldung: Einheitsbuddeln

